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Dein Glaube – deine Realität

Wenn wir den Unterschied zwischen zwei Extremen ausdrücken wollen, benutzen wir oft Wörter wie „reich“ und „arm“, „gut“ und „böse“ oder „viel“ und „wenig“. Nur wenigen ist dabei bewusst, dass sie damit lediglich ihre eigene Sicht der Welt beschreiben, die Brille, durch die sie die Welt sehen.

Fragen Sie einen Obdachlosen und einen Millionär, was für diese Reichtum bedeutet und sie werden zwei völlig unterschiedliche Aussagen erhalten. Fragen Sie einen Optimisten und einen Pessimisten nach deren Ansicht über „Gut und Böse“.

Unsere Umwelt, Familie, Freunde und Arbeit haben uns in der Vergangenheit auf bestimmte Verhaltensweisen konditioniert. Diese Konditionierungen ergeben in ihrer Summe die Brille, durch die jeder Einzelne eine völlige andere Sicht der Welt besitzt. Für den einen ist das Glas halb leer, für den anderen ist es halb voll. Wer hat recht? Beide!

„Ob du nun glaubst, dass du es kannst oder glaubst, dass du es nicht kannst, in beiden Fällen hast du recht.“ Henry Ford

Unser Glaube – Kompass des Lebens

Es ist also unser Glaube, der uns formt. Er bestimmt, was wir für richtig und falsch halten, welche Werte wir schätzen. Dabei gibt es nicht den einen Glauben, der vollkommen richtig oder falsch ist. Jeder Glaube ist einfach nur – völlig neutral. Natürlich haben sich bestimmte Verhaltensweisen im Laufe der Zeit als inakzeptabel erwiesen und werden zu Recht bestraft. Töten und stehlen gehören in diese Kategorie.

Zu erkennen, dass die Aussagen und Taten einer Person  auf dem Glauben dieser beruhen, ist enorm wichtig. Es mag nicht leicht zu verstehen sein, warum es Menschen gibt, die sich anders verhalten als der Rest der Welt. Doch sobald man seine eigene Brille abnimmt und versucht durch die des anderen zu sehen, wird man deren Motive erkennen. Plötzlich versteht man, warum derjenige so und nicht anders handelt.

Es ist leicht, etwas als falsch abzustempeln, das sich außerhalb der Norm bewegt. Sich mit der anderen Person auseinander zu setzen, bis man deren Sicht der Dinge wirklich verstanden hat, erfordert viel Zeit und Mut, die sich in der heutigen Welt leider nur wenige Menschen nehmen.

Entscheidungen – Spiegel des Glaubens

Alle Entscheidungen, die wir im Laufe des Lebens treffen, spiegeln, wenn sie wohl durchdacht sind, unseren Glauben wider. Mit dieser Erkenntnis lässt sich das Weltbild eines Menschen wie ein Puzzle zusammensetzen.

Vor allem die großen Entscheidungen bringen die Fundamente des Glaubens zum Ausdruck. Je besser man diese tiefen Überzeugungen kennt, desto eher kann man sich in die Lage des anderen versetzen. Bestimmte Verhaltensweisen bedürfen keiner weiteren Erklärung, man versteht sich blind.

Tauschen sie ihre Brille aus

Wenn es uns schlecht geht und ein Misserfolg den nächsten jagt, erliegt man schnell dem Glauben, dass alles schlecht, gemein und zu unserem Nachteil ist. Sobald ein Erfolg den nächsten herbeiführt, glauben wir, die Welt sei voller Wunder. Ich spreche hierbei ganz bewusst von GLAUBEN, denn nicht anderes tun wir die ganze Zeit.

Nichts außerhalb ändert sich. Es ist unser Glaube, der die Erwartungen und Ergebnisse im Leben bestimmt.

Derjenige, der nur Misserfolg erwartet, wird Misserfolg ernten. Das Gesetz von Ursache und Wirkung beginnt bereits im Kopf. Jeder Glaube, jede Erwartung ist das Ergebnis eines Gedankens.  Wir wissen, dass wir ernten, was wir säen. Wählen Sie die Gedanken, die ihren Glauben formen deshalb mit Bedacht. Das Ergebnis dieser Gedanken ist schließlich nichts Geringeres als die Summe aller Erfahrungen in ihrem Leben.

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