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Welche Rollen spielen Sie im Leben?

Gestern haben wir uns mit den vier Lebensbereichen befasst. Heute sollen jedem Bereich die verschiedenen Rollen zugewiesen werden, die Sie ausfüllen. Ihnen dürfte klar sein, dass Sie Ihre Rollen umso schlechter besetzen, je größer die Anzahl Ihrer Rollen ist.

Zuerst müssen Sie alle Rollen identifizieren, die Sie in den einzelnen Bereichen „spielen“. Eine solche Auflistung könnte folgendermaßen aussehen:

  • Beruf und Finanzen: Unternehmer, Chef, Investor
  • Gesundheit und Fitness: Trainer, Athlet, Fußballer
  • Familie, Freunde und Beziehungen: Ehepartner, Vater, Vereinsvorsitzender
  • Sinn und Vision: Weltverbesserer, Reisender, Naturschützer

Wenn Sie vor dieser Auflistung bereits wussten, dass Sie zu viele Rollen besitzen, dann dürfte sich dieses Bild danach noch verstärkt haben.

Jetzt ist es Ihre Aufgabe alle Rollen zu streichen, die Sie nicht ausfüllen möchten und müssen, die Ihnen vor langer Zeit übertragen wurden und Ihr jetziges Leben nicht mehr bereichern. Auch wenn Ihnen dieser Schritt bei einigen Rollen schwerfallen wird, so ist er doch unverzichtbar.

Die übriggebliebenen Rollen werden Sie von nun an mit mehr Zeit und Energie ausfüllen. Somit profitieren nicht nur Sie von dieser Änderung, sondern auch alle Menschen, mit denen Sie in den verschiedenen Rollen in Kontakt kommen. Selbst Sie Menschen mit denen Sie nun nicht mehr in Kontakt stehen, profitieren davon. Denn Ihre bisherige Rolle in diesem Bereich kann nun jemand einnehmen, der Sie voll und ganz auslebt.

Bei der Entscheidung darüber, ob Sie die jeweilige Rolle streichen sollen, helfen folgende Überlegungen:

  • Füllen Sie diese Rolle mit Freude und Begeisterung aus?
  • Müssen Sie diese Rolle wahrnehmen oder gibt es noch andere „Interessenten“?
  • Geben Sie in dieser Rolle Ihr Bestes und sind trotzdem überfordert?
  • Wollen Sie diese Rolle gegen einer neuen tauschen?

Mein Tipp:

Konzentrieren Sie sich in jedem Lebensbereich auf maximal zwei Rollen! Und zwar auf Rollen, die Sie mit Freude und Begeisterung einnehmen und nicht als lästige Pflicht ansehen.

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