Das Ende des Zeitmanagements Teil 1

Die Erde dreht sich immer schneller, unsere Aufgaben wachsen von Tag zu Tag. Man spürt, dass 24 Stunden am Tag scheinbar viel zu wenig sind.

Um diesem Druck standhalten zu können, begann man damit seine Zeit schriftlich zu verplanen. Aus anfänglichen Notizen wurden detaillierte Terminplaner und man bekam das Gefühl die „eigene“ Zeit immer besser in den Griff zu bekommen.

Sklave der eigenen Zeit

Das alles erzeugte ein Gefühl von Macht und Kontrolle. Und tatsächlich gab es diese Kontrolle, nur besaß sie nicht der Mensch. Die Zeit, welche auf den ersten Blick so einfach zu kontrollieren schien, hatte uns im Griff.

Der Mensch wurde zum Sklaven seiner eigenen Schöpfung. Es wurde dabei der Fehler begangen seine Konzentration ausschließlich auf den äußeren Faktor Zeit zu richten. Aus dieser Perspektive kann man nur als Verlierer hervorgehen.

Womit auch eines klar sein sollte: Die Bezeichnung „Zeitmanagement“ ist völlig falsch. Anstatt alle Aufgaben in ein von uns gewähltes Zeitfenster zu pressen, sollten wir zuerst unsere Prioritäten setzen und dementsprechend handeln. Das Ziel besteht also nicht darin unsere Zeit zu managen, sondern uns selbst!

Lernen Sie sich selbst zu managen

Verabschieden Sie sich vom Gedanken des Zeitmanagements und ersetzen Sie dieses alte Programm durch das Selbstmanagement.

Hierbei handelt es sich nämlich nicht um einen äußeren Faktor und deshalb haben Sie, im Gegensatz zum Zeitmanagement, die volle Kontrolle. Mit Hilfe dieser Denkweise werden Sie schon bald erkennen, dass der Terminplan nur ein Werkzeug ist, nicht Ihr Meister.

Durch das Selbstmanagement ersetzen Sie Ihre ehemals passive Haltung, als Sie den Faktor Zeit unabhängig von Ihren Prioritäten betrachtet haben, durch eine aktive.

Dieser Artikel stellt die Einleitung der Artikelserie „Das Ende des Zeitmanagements“ dar. Im Folgenden sollen die vier Bereiche vorgestellt werden, in denen wir unsere komplette Zeit und jede Tätigkeit verbringen. Besser Sie wissen nicht nur wann Sie etwas tun, sondern was Sie da eigentlich tun! Genau darum geht es im nächsten Artikel:

Teil 2 – Die vier Quadranten des Zeitmanagements


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Kommentare

Eine Antwort zu „Das Ende des Zeitmanagements Teil 1“

  1. Avatar von Wolfgang Reßler

    Welche Zeit?
    Das künstliche Gebilde,das wir Menschen uns geschaffen haben? Vergiss es! Die Wahrheit ist:
    Wir leben in 4 Zeitebenen gleichzeitig
    1. Die am Entstehen ist
    2. Die,in der man ist
    3. Die,in der man war
    4. Die,die absolut wird.

    Verbunden durch den Geist
    und alle nicht beständig.
    Was ich gesagt habe,ist Vergangenheit,
    was ich denke ist Zukunft,
    Aussprechen ist gleichzeitig
    Gegenwart und Vergangenheit.

    Herzliche Grüße
    Wolfgang

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