×

Die Kunst Entscheidungen zu treffen

Das sich hinter dem Wörtchen Erfolg das Verb „erfolgen“ verbirgt ist kein Zufall. Wenn Sie etwas bewegen wollen, müssen Sie aktiv werden. Jede Definition von Erfolg läuft daraus hinauf, dass Sie etwas unternehmen müssen.

Für ihren Erfolg müssen Sie sich entscheiden. Jeden Schritt, den Sie Richtung Erfolg zurücklegen, ist das Ergebnis einer oder mehrerer Entscheidungen.

Klingt einfach, ist aber für viele genau das Gegenteil. Denn mit jeder Entscheidung sagen Sie zu einer Sache „Ja“ und zu einer anderen „Nein“.

Das ist der Grund warum es vielen so unheimlich schwer fällt, Entscheidungen zu treffen. Aus dieser Angst heraus, bleiben diese Menschen inaktiv. Anstatt das eigene Leben selbst zu lenken und somit zu leben, werden sie gelebt. Das ist zwar bedeutend bequemer, führt aber letztendlich nur zu unbefriedigenden Ergebnissen.

Lassen Sie sich von anderen leben?

Der Versuch Entscheidungen nach hinten hinaus zu schieben, bringt rein gar nichts. Wenn Sie die Entscheidungen, die sie direkt beeinflussen nicht selbst treffen, dann übernehmen diese Aufgabe andere für sie. Ob das nun zu ihren Wohl ist oder nicht, das liegt dann nicht mehr in ihrem Einfluss.

Insofern muss man bei der Fähigkeit Entscheidungen treffen zu können, schon von einer Kunst sprechen. In einer Zeit, in der man gelernt hat, dass es sich gehört nicht aufzufallen, sich anzupassen und zu allem „Ja und Amen“ zu sagen, ist dies nicht einmal verwunderlich.

Leben heißt Veränderung

Ihr Leben ist also ständig in Bewegung. Entgegen vieler Meinungen haben Sie die alleinige Kontrolle darüber, in welche Richtung Sie sich bewegen. Um von A nach B zu kommen, müssen Sie Entscheidungen treffen.

Dabei stellen die gigantischen Auswahlmöglichkeiten des 21. Jahrhunderts sicherlich keine allzu große Hilfe für diejenigen dar, die nicht wissen was Sie wollen. Allen anderen dürfte diese Oase der Wahlmöglichkeiten eine willkommene Unterstützung sein.

Entscheidungsphobie, eine Volkskrankheit

Die Angst Entscheidung sofort zu fällen, hat ihre Ursache selten darin, dass wir den Zugang zu den nötigen Informationen nicht besitzen, wir nutzen nur die falschen Informationen.

Viele Entscheidungen ersticken einfach in unzureichender Analyse. Wir könnten die größten Hindernisse überwinden, wenn wir uns nur ausführlich genug mit den möglichen Folgen beschäftigen würden. Je näher wir zum Kern des Problems vordringen, desto kleiner wird dieser und die damit verbundene Angst.

Wie oft standen Sie schon vor einem Problem, nach dessen Überwinden Sie sich fragten, woher denn eigentlich diese übertriebene Angst stammt? Und wie oft kam ihnen ein Problem nachher größer vor als in ihren Erwartungen?

Wir neigen einfach dazu, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. Nur ist das im Bereich der Entscheidungsfindung alles andere als förderlich.

In 99% der Fälle übersteigen unsere Entscheidungsängste die möglichen Konsequenzen um ein Vielfaches. Falls Sie doch mal einen Fehler begehen sollten, dann wissen Sie ja was zu tun ist: Geben Sie ihre Fehler offen und ehrlich zu!

1 Kommentar

Kommentar hinterlassen:

*