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Der Ursprung aller Probleme

Sobald wir begreifen, dass unser Glaube unsere Realität formt, und an sich nichts weder gut noch böse ist, dann ist auch der Ursprung aller Probleme schnell gefunden: Alle Probleme sind geistigen Ursprungs.

Jeder Handlung geht ein Gedanke voraus

Alle Ergebnisse dieser Welt, ob positiv oder negativ, sind somit das Ergebnis geistiger Arbeit. Um ein Ziel Realität werden zu lassen, muss es zuvor erst geistig erschaffen werden. Negativen Resultate, die wir als Probleme bezeichnen, entstehen einzig und allein in unserem Kopf:

„Nichts hat eine Bedeutung, außer der Bedeutung, die Sie ihr geben.“ Anthony Robbins

Um dieses Prinzip wirklich zu verstehen, ist es von Vorteil, wenn wir ein Beispiel der physischen Welt betrachten. Angenommen Sie hatten einen schweren Unfall, wachen im Krankenhaus auf und man teilt Ihnen mit, dass Sie von nun an ein Leben lang an den Rollstuhl gefesselt sind.

Anmerkung:
Bevor wie uns anschauen, wie Sie auf diese Situation reagieren, sollten Sie sich immer vor Augen führen, dass das „Problem“ stets dasselbe ist. Das Problem ist die einzige Konstante! Es macht also wenig Sinn sich auf dieses Problem zu konzentrieren.

Wie wird nun Ihre Reaktion ausfallen?

1. Alle Freunde, Verwandten und Bekanten besuchen Sie im Krankenhaus und sprechen ihnen ihr Beileid aus und bieten Hilfe an, wann immer Sie diese benötigen. Diese Dosis Mitleid zeigt Wirkung, Sie fühlen sich als Opfer.

All die negativen Seiten Ihrer jetzigen Situation erscheinen Ihnen immer größer und aussichtloser. Sie versinken in Selbstmitleid. Von dem einstigen aufgeweckten und lebensfrohen Menschen, der Sie vor diesem Unfall waren, keine Spur.

2. Ihr Bettnachbar erhält Besuch von einer jungen Frau, die selbst im Rollstuhl sitzt. Entgegen Ihrer Erwartung macht diese Frau jedoch keine bekümmertes Gesicht, ganz im Gegenteil, sie verzaubert den Raum mit einem Lachen, das so zufrieden und erfüllt wirkt, wie Sie es bisher noch nie gesehen haben.

Ihr Bettnachbar erzählt nun dieser Rollstuhlfahrerin von ihrem Unfall. Die Frau wendet sich Ihnen zu, und anders als beim Besuch Ihrer Freunde, haben Sie nicht eine einzige Sekunde lang das Gefühl, in Selbstmitleid versinken zu müssen. Sie berichtet Ihnen davon, dass Sie Profitennisspielerin geworden ist. Ein Traum, den Sie sich schon zu Zeiten, als Sie noch völlig gesund war, besaß.

Jedoch hatte Sie damals immer die Befürchtung, Sie sei nicht gut genug. Sie erschuf in sich eine schier unüberwindbare Wand voller Probleme und Vorurteile, die einen Erfolg unmöglich werden ließ.

Der Unterschied, der den Unterschied ausmacht

Der Unterschied zwischen diesen Reaktionen ist einzig und allein geistiger Natur. Und doch hängt von der geistigen Auffassung Ihr ganzes Leben ab. Es bedeutet den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg.

Fazit:

1.    Das Problem bleibt stets das gleiche, nur die geistige Einstellung änderte sich.

2.    Für die Person im ersten Fall bedeutet diese neue Situation totale Verzweiflung, da Sie all die negativen Seiten betrachtet und sich damit identifiziert.

3.    Die zweite Person schöpfte Mut und Zuversicht aus all den Dingen, die nun möglich sind. Sie erkannte, dass alle Probleme dem Geist entspringen.

Eine Situation wird erst dann zu einem Problem, wenn Sie diese für sich als Problem definieren und anerkennen.

Ihre Brille, durch die Sie die Welt sehen, ist einmalig

Selbst wenn eine bestimmte Situation für alle anderen Menschen ein Problem darstellen würde, so haben Sie trotzdem die Macht, diese positiv zu interpretieren. Genauso wie an sich nichts weder gut noch böse ist, genauso ist keine Situation an sich ein Problem.

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