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Das Ende des Zeitmanagements Teil 3 – Zeit für die wichtigen Dinge

Das ist der dritte Teil der Artikelserie “Das Ende des Zeitmanagements“. Erfahren Sie jetzt, wie Sie Zeit für die wichtigen, aber noch nicht dringenden Tätigkeiten des Lebens bekommen. Lernen Sie, Quadrant II zu maximieren…

Da wir unsere Zeit nicht vermehren können, müssen wir bestehende und unnütze Tätigkeiten durch sinnvolle ersetzen.

Die Kunst, mehr Quadrant II Tätigkeiten in Ihr Leben zu bringen, besteht also darin, den Anteil der anderen Quadranten zu verkleinern.

Quadrant I minimieren Sie bereis, indem Sie die Dinge erledigen, bevor Sie dringend werden. Katastrophen und Krisen, die plötzlich eintreten und unvorhersehbar sind, können Sie jedoch nie zu 100% vermeiden.

Um mehr Zeit für die wichtigen und nicht dringenden Aufgaben zu erhalten, müssen Sie Quadrant III und IV minimieren

Quadrant III: Dringend, aber unwichtig

Quadrant III Tätigkeiten (Aufgaben, die zwar dringend, aber unwichtig sind) können Sie sofort eliminieren, indem Sie lernen Wichtigkeit nicht mit Dringlichkeit zu verwechseln. Nicht alle Dinge, die Ihre sofortige Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen wollen, sind auch wichtig. Oft handelt es sich hierbei um Gefälligkeiten anderen zuliebe. Wenn Sie sich einmal den Ruf eines „Ja-Sagers“ verschafft haben und jede Bitte erwidern, dann verbringen Sie bereits zu viel Zeit in Quadrant III.

Vor allem bei guten Freunden fällt es oft schwer „Nein“ zu sagen. Doch um sich wirklich Zeit für Quadrant II freizuschaufeln, müssen Sie die Fähigkeit „Nein zu sagen“ entwickeln! An einem Vorhaben teilzunehmen, das Ihnen nicht wichtig ist, nur um den anderen durch Ihre Absage nicht zu kränken, wird nie zu maximalen Erfolgen führen. Solange nicht beide Seiten davon überzeugt sind, das richtige zu tun, wird es sich immer nur um einen Kompromiss handeln.

Quadrant IV: Zeitfresser erkennen und eliminieren

Zeit, die wir im vierten Quadranten verbringen (unwichtige und nicht dringende Dinge), ist zwar leicht zu erkennen, aber umso schwieriger zu eliminieren. Solche Tätigkeiten sind oft angenehm und ohne äußeren Druck. Sie füllen unsere Zeit aus, und das mit rasender Geschwindigkeit. In solchen Tätigkeiten verlieren wir uns und unser Zeitgefühl sehr schnell.

Stundenlanges Fernsehen oder endlose Diskussion über Dinge, die sich unserem Einflussbereich entziehen, sind solche Quadrant IV Tätigkeiten. Die Beschäftigung mit diesen Zeitfressern sind im Grunde nichts weiter als schlechte Gewohnheiten, die durch neue und bessere ersetzt werden können.

Wenn Sie Ihre Prioritäten kennen, sollte Ihnen die Abgewöhnung dieser Dinge um einiges leichter fallen. Ich selbst schalte meinen Fernseher nur noch ein, um mir eine gute DVD anzuschauen. Jedes Mal, wenn ich aus langer Weile den Fernseher anschalten wollte, fragte ich mich:

„Wie viele Menschen würden sich am Ende Ihres Lebens wünschen, mehr fern gesehen zu haben?“

Leider weiß ich nicht mehr, woher ich diese Frage habe, aber sie hat mir innerhalb einer Woche geholfen, diese Quadrant IV Tätigkeit zu eliminieren. Wenn Sie also täglich zwei Stunden fernsehen, nur um sich von Ihren Problemen abzulenken, dann nichts wie raus aus Quadrant IV!

Mein Tipp:

Lernen Sie wichtige Dinge von dringenden zu unterscheiden und „Nein“ zu sagen, wenn diese nicht wichtig sind! Ersetzen Sie schlechte Gewohnheiten durch neue, die Ihnen und Ihren Prioritäten zu gute kommen!

Dadurch haben Sie Quadrant III und IV bereits enorm geschrumpft, sodass Ihnen jetzt bedeutend mehr Zeit für die wichtigen und noch nicht dringenden Aufgaben zur Verfügung steht. Herzlich Willkommen im zweiten Quadranten! Dass Sie Quadrant I auf ein Minimum reduzieren, indem Sie im zweiten Quadranten leben, wissen Sie ja bereits.

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